Kreisverband
Rhein-Neckar / Heidelberg e.V.
Ortsverein Wiesloch

Auch 2011 kooperieren die neue Volksbank Kraichgau, der DRK-Blutspendedienst und der DRK-Ortsverein Wiesloch, wenn es darum geht, lebenswichtiges Blut für verletzte und kranke Mitbürger zu sammeln.

Der Blutspendetag findet in diesem Jahr am 12. Mai von 13 bis 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Hauptstelle der Volksbank in Wiesloch (Hauptstraße) statt.
Die Spender erwartet neben einer herzlichen Betreuung ein leckeres Speiseangebot und ein kleines Geschenk. Für jeden Blutspender, der einen Erstspender wirbt, hält der DRK-Blutspendedienst zusätzlich einen kleinen Rucksack bereit.

Auch der Freundeskreis Teddybär, der Rettungsmittel mit Kuscheltieren für Kinder ausstattet, wird in diesem Jahr wieder vertreten sein.

Am vergangenen Donnerstagabend fanden sich zahlreiche Helfer im Bereitschaftsheim des DRK Wiesloch ein, um sich zum Thema „Plötzlicher Kindstod“ fortzubilden.

Hierfür konnte die Bereitschaftsleitung einen hochkarätigen Referenten gewinnen: Dr. med.  Frederik Lörsch, Kinderarzt aus Mannheim und selbst aktives Bereitschaftsmitglied, übernahm dankenswerterweise die Weiterbildung der Einsatzkräfte für dieses wichtige Themengebiet.
Der Vortrag begann mit der Definition und Abgrenzung der gängigen Begriffe: so lernten die Anwesenden den Unterschied zwischen SIDS (Sudden Infant Death Syndrom), ALTE (Apparently Life Threatening Event) und SUDI (Sudden Unexpected Death in Infancy) kennen. Nur 15-20% der Todesfälle bei Kindern können geklärt werden und lassen sich hauptsächlich auf einen natürlichen Tod, einen unbeabsichtigten Tod oder auf Misshandlungen zurückführen. Die Mehrzahl der Todesfälle werden jedoch unter dem Begriff "SIDS" zusammengefasst, verbleiben also zumeist ungeklärt.

Die Wieslocher Einsatzkräfte erfuhren weiterhin, daß die Medizin noch keine wirklich durchschlagenden Erfolge bei der Erforschung des SIDS machen konnte. Gängige Theorien wie primäre Atemregulationsstörungen oder Serotoninmangel, aber auch Hinweise wie verlängerte Atempausen beim Kind, Thermoregulationsstörungen oder eine abnorme Herzfrequenzvariabilität konnten letztendlich noch nicht hinreichend bewiesen werden.

Am vergangen Sonntag betreute das DRK zusammen mit der hiesigen Feuerwehr den Sommertagsumzug der Stadt Wiesloch, um gemeinsam den Winter zu verabschieden und den Frühling zu begrüßen.

Trotz einer anstrengenden Übung am Vormittag trafen gegen 14 Uhr acht Helfer der Wieslocher DRK-Bereitschaft an der Schillerschule ein, um den Umzug zu begleiten. Mit drei Fußtrupps - aufgeteilt in verschiedene Zugabschnitte -  sorgten die Einsatzkräfte für die Sicherheit der ca. 300 teilnehmenden Schülern. Dem Zug folgte auch der bereitschaftseigene Krankentransportwagen im Schritttempo, um im Notfall schnelle Hilfe gewährleisten zu können. Bei passendem Wetter mit strahlendem Sonnenschein wurde auch die Abschlußveranstaltung im Schillerpark von den Wieslochern Einsatzkräften begleitet. Auch das Jugendrotkreuz durfte am Umzug teilnehmen.

Am vergangenen Sonntag trafen sich zahlreiche Helfer des DRK-Ortsvereins Wiesloch in der Fahrzeughalle in Frauenweiler, um den teilweisen Aufbau eines sogenannten Behandlungsplatz (BHP) 25 zu üben. Ein BHP 25 ermöglicht pro Stunde die Versorgung von bis zu 25 Patienten mit verschiedenen Verletzungsgraden. Ziel ist es, zusammen mit anderen DRK-Bereitschaften bei Großschadenslagen einen solchen BHP aufzubauen und zu betreiben. Erstmals zum Einsatz kommt dieser als Vorsorgemaßnahme bei der Damen-Fußball-WM in Sinsheim. Die Wieslocher Helfer übernehmen dabei die Verantwortung für das Sichtungszelt und zwei weitere Zelte für Schwerverletzte (S1- und S2-Zelte), inklusive dem benötigten Material. Hierfür wurden in den vergangenen Wochen die theoretischen Grundlagen bei gemeinsamen Fortbildungsabenden geschaffen.

Unter Anleitung der drei Gruppen- und Zugführer Felix Schmitt, Mario Strammiello und Peter Dangel machten sich die Wieslocher Einsatzkräfte motiviert ans Werk. Dabei konnte die anvisierte Aufbauzeit von unter einer Stunde deutlich unterboten werden; nach bemerkenswerten 40 Minuten waren die drei Zelte inklusive der Innenausstattungen komplett einsatzklar.

Anschließend wurde in offener Runde zusammen mit den Führungskräftem das Ergebnis der Übung diskutiert, um eine weitere Optimierung der Abläufe zu erreichen.

Die Generalprobe für eine komplette BHP 25 – Errichtung mit allen beteiligten DRK-Bereitschaften wird in Kürze stattfinden.

Ein sehr relevantes weil häufiges Thema sollte das Thema des vergangenen Bereitschaftsabends sein.

Die arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) und ihre Folgeerkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. Kaum ein Mensch über 60 leidet nicht unter erhöhten Blutdruckwerten.

Sind sie zunächst nicht schmerzhaft und fast symptomlos, bedingen sie jedoch eine Reihe von oft gravierenden Folgeerkrankungen. Hierzu zählen beispielsweise Nieren-, Herz- und Gefäßschäden. Mario Strammiello gab als Referent einen kurzen Überblick über die physiologischen Gegebenheiten und erläuterte dann eingehend die pathophysiologischen Zusammenhänge. Ein wichtiger Punkt war hierbei auch die medikamentöse Therapie, die neben der Änderung der Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle bei der Behandlung der Krankheit spielt.

Selbstverständlich wurden auch die für den Rettungs- und Sanitätsdienst wichtigen Notfälle besprochen. Im Anschluss blieb noch ausreichend Zeit für den Erfahrungsaustausch untereinander.

Ansprechpartner

Dr. Mario Strammiello

Öffentlichkeitsarbeit

m.strammiello[at]drk-wiesloch.de

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Wiesloch

Baiertaler Straße 5
69168 Wiesloch

Tel.: +49 (0) 6222 - 4448
Fax: +49 (0) 6222 - 389744

info[at]drk-wiesloch.de

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