Wie der Tannenbaum zum Weihnachtsfest, so gehört auch die traditionelle Seniorenweihnachtsfeier zum Jahresabschluss des DRK-Ortsvereins Wiesloch.

Seit Jahrzehnten werden Seniorinnen und Senioren aus Wiesloch zu dieser Veranstaltung eingeladen und erleben einen stimmungsvollen Nachmittag beim Deutschen Roten Kreuz.

Schwungvoll führte Dr. Roland Münz-Berti als Vorsitzender durch das abwechslungsreiche Programm und kündigte in seiner Begrüßung bereits zahlreiche Höhepunkte an. Gleich zu Beginn konnte sich das Publikum auf eine Premiere freuen: die neu gegründete DRK-Band wartete mit mehreren Stücken auf. Pünktlich zum Jubiläum 2012 fand sich eine Gruppe von engagierten DRK-Bereitschaftsmitgliedern, um die Veranstaltungen im kommenden Jahr musikalisch zu umrahmen. Manuela Schütz, Nicole Supper und Simone Henrich gaben, begleitet von Gitarrenklängen, verschiedene Songs zum Besten. In die Weihnachtsbäckerei entführte das Jugendrotkreuz die Besucher. Da wurde von Plätzchen, Teig und Mehl gesungen. So liegt es nicht fern, dass im Anschluss auch richtige Plätzchen an die Rotkreuz-Senioren verteilt wurden. Von tosendem Applaus wurden die diesjährigen Weinhoheiten begleitet, die es sich nicht nehmen ließen, einen wein- und geistreichen Gruß darzubieten. Weinprinzessin Tina, selbst aktives Rotkreuzmitglied, brauchte nicht lange, um ihre Kolleginnen Weinkönigin Daniela I. und Prinzessin Kathrin von diesem Auftritt zu überzeugen.

 

Ehrenvorsitzender Gerhard Herrmann - in Wiesloch verantwortlich für die Seniorenbetreuung - freute sich gemeinsam mit Dr. Münz-Berti, Erwin Schüttler für ein halbes Jahrhundert und Walter Laube für 40 Jahre Fördermitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz auszuzeichnen. Menschen wie sie ermöglichen die Rotkreuzarbeit in Wiesloch.

Besinnliches trug Pfarrer a.D. Hans Rensch bei. Mit einer Geschichte vom wahrhaftig geborenen Jesuskind rührte er manchen der Anwesenden zu Tränen.

Seinen Ausklang fand der besinnliche Nachmittag mit einer Runde Weihnachtsliedern begleitet von Heiko Schultze und Domenico Muscarà. Im Anschluss war bei leckerem Kaffee und Kuchen noch lange Zeit für einen kleinen Plausch, aber auch viele gute und tiefgehende Gespräche.