Grippewelle machte sich auch beim Blutspenden in Wiesloch bemerkbar.

Zu den bisher größten Blutspende-Terminen der Region gehört die Aktion in Wiesloch. Traditionell findet der Februar-Termin am Donnerstag nach Aschermittwoch statt.

Bereits viele Tage zuvor begannen die Planungen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die jede Blutspendeaktion unter ein bestimmtes Motto stellen. Nach einem herzlichen Empfang konnten die 203 Spender dank der optimalen Planung seitens des Blutspendedienstes zügig zur Ader gelassen werden. Beim aktuellen Termin wurden die Besucher mit asiatischen Spezialitäten verwöhnt. Passend zum Essen war der Imbiss fernöstlich dekoriert. Besonders erfreulich war die Zahl der Erstspender, die von einem eigenen Betreuer durch die Spende geführt wurden.

"Ein rundum passendes Konzept, bei dem Ehren- und Hauptamt Hand in Hand arbeiteten" attestierten die Spendewilligen den Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes. Das Wieslocher Rote Kreuz ist mit knapp 30 Einsatzkräften für viele Stunden im ehrenamtlichen Einsatz.

Leider hatte jedoch die Grippewelle auch viele Blutspender fest im Griff. Krankheitsbedingt konnten viele Menschen nicht erscheinen, 22 mussten aus medizinischen Gründen zurückgestellt werden. Häufigster Grund waren fieberhafte Infekte. Angesichts der aktuellen knappen Blutvorräte ein alarmierendes Ergebnis.

Das Rote Kreuz bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, zahlreich zum Blutspendetag bei der Volksbank am 30. April zu erscheinen. Dieser jährt sich 2013 zum zehnten Mal.