Kreisverband
Rhein-Neckar / Heidelberg e.V.
Ortsverein Wiesloch

Ein Herzstillstand kann jeden treffen. Reanimation ist einfach: 1. Prüfen, 2. Hilfe rufen, 3. Drücken.

In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt sich der DRK-Ortsverein Wiesloch auf dem Rettungstag der Wieslocher Feuerwehr am 21. September an der bundesweiten Aktion „Ein Leben Retten – 100 Pro Reanimation".

Die Besucher können sich zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Wieslocher Festplatz an einem Infostand ausgiebig informieren, trainieren und mit den Experten vom Roten Kreuz ins Gespräch kommen.

Im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung" finden bundesweit unter Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zahlreiche solcher Aktionen statt. Der Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. wollen damit die Angst vor der Wiederbelebung nehmen und die Handlungskompetenz der Bürgerinnen und Bürger steigern.

Über 35.000 Mal bedürfen Menschen in Deutschland bei einem Notfall der Hilfe des Rettungsdienstes. Oftmals entscheiden nur wenige Minuten über Leben und Tod des Betroffenen. Der unmittelbare Beginn der Herz-Lungen-Widerbelebung ist daher von immenser Bedeutung und sollte von jedem beherrscht werden.

Weitere Infos zur Aktion und zum Rettungstag unter www.DRK-wiesloch.de, www.einlebenretten.de und www.Feuerwehr-Wiesloch.de.

Psychosoziale Notfallversorgung ist nicht nur für Betroffene, sondern auch für Einsatzkräfte sehr wichtig.

Am vergangenen Donnerstag lud das DRK Wiesloch die Helferinnen und Helfer der 1. Einsatzeinheit Rhein-Neckar zum Fortbildungsabend ein.

Als Referentin konnte Manuela Schütz gewonnen werden, die im Leitungsteam der Gruppe "Psychosoziale Notfallversorgung" (PSNV) im hiesigen Kreisverband tätig ist. In einem spannenden Vortrag erläuterte sie Organisatorisches und Einsatztaktisches zu diesem wichtigen Arbeitsbereich.

Die Einsatzkräfte der PSNV sind nicht nur für Angehörige nach belastenden Ereignissen sondern auch für das eigene Personal erreichbar.

Wieslocher Hilfsorganisationen übten den Ernstfall im Zentrum für Psychiatrie Wiesloch.

Eine einmalige Möglichkeit bot das Psychiatrische Zentrum Nordbaden (PZN) den Hilfskräften vergangenen Samstag auf dem Gelände der alten Forensik, welche in den letzten Jahren durch mehrere Neubauten ersetzt wurde. Es wurde ein Brand in einem Gebäude simuliert, in dem sich auf zwei Stationen verteilt, über 50 Personen aufhielten.

Diese wurden von Mitarbeitern, Notfalldarstellern und Angehörigen der Jugendfeuerwehr gespielt. Nach dem es im Jahre 2012 zu zwei Bränden auf dem Gelände des PZN kam, machte die Krankenhausleitung mit dieser Übung einen wichtigen Schrit,t um das Sicherheitskonzept gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und der Polizei zu verbessern und auszubauen.

Die besonderen Gegebenheiten in einem Krankenhaus, mit teilweise nicht gehfähigen und zudem psychisch kranken Patienten ist für alle Hilfskräfte eine große Herausforderung.

Herbstblutspende bei sommerlichen Temperaturen.

Mit 249 Spendewilligen lag das Ergebnis der Blutspendeaktion am vergangenen Donnerstag im unteren Durchschnittsbereich. Am Gesamtkonzept der Veranstaltung kann es jedoch nicht gelegen haben, wie zahlreiche Spenderinnnen und Spender im Gespräch gerne mitteilten.

Mit einem gut durchorganisatorischen Ablauf, kurzen Wartezeiten und vor allem leckerem Essen verwöhnten die Helferinnen und Helfer die Spender. Neben dem Team des Blutspendedienstes leisten zahlreiche ehrenamtliche Kräfte des DRK-Ortsvereins tagelange Vorbereitungsarbeit, damit möglichst viel Blut für verletze und kranke Mitbürger gesammelt werden kann. Planen, einkaufen, beschildern und kochen sind nur wenige der Tätigkeiten, die bei jeder Aktion durch das DRK vor Ort übernommen werden.

Die Spende beginnt schon am Vortag mit der Vorbereitung der Mensa, parallel wird schon ein Teil der Speisen zubereitet. Dieses Mal erwartete die Spender ein Sammelsurium an gegrillten Leckereien und Salaten. Am eigentlichen Tag der Spende beginnt der Tag schon früh und endet erst viele Stunden nachdem der letzte Spender das Lokal verlassen hat.

Das DRK Wiesloch dankt allen Erschienenen, insbesondere den 27 Erstspendern und wünscht sich für die Frühjahrsblutspende, dass mindestens 300 Wieslocher zur Spende erscheinen. Nur durch viele Menschen, die bereit sind, zur Ader gelassen zu werden, kann der Blutbedarf der Kliniken gedeckt werden.

Helfer des DRK Wiesloch waren gleich doppelt aktiv: Sie stellten den Sanitätsdienst und betrieben einen Stand.

Zur festen Institution ist der Stand des Wieslocher Roten Kreuzes auf dem Marktplatz geworden. Seit nunmehr 43 Jahren braten, frittieren und grillen die Helferinnen und Helfer für den guten Zweck, denn alles, was hier erwirtschaftet wird, kommt vollumfänglich der Rotkreuzarbeit vor Ort zu Gute.

„Bis auf die letzte Wurst war alles verkauft", freuten sich die Verantwortlichen am Abend. Ein Zeichen, dass die Wieslocher sich auf dem Marktplatz wohl fühlen, trifft man am Rotkreuzstand, dem „letzten Stand vor dem Standesamt" doch immer alte Bekannte.

Immer gefordert war allerdings auch der Sanitätswachdienst. Mit über 20 teils kritisch kranken Patienten hatten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun. Optimal versorgt wurden sie von einem qualifizierten Team, das unter anderem aus Ärzten und Rettungssanitätern bestand.

Ansprechpartner

Dr. Mario Strammiello

Öffentlichkeitsarbeit

m.strammiello[at]drk-wiesloch.de

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Wiesloch

Baiertaler Straße 5
69168 Wiesloch

Tel.: +49 (0) 6222 - 4448
Fax: +49 (0) 6222 - 389744

info[at]drk-wiesloch.de

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