Im Rahmen des DRK-Ausbildungsprogramms fand in den letzten beiden Wochen eine aufeinander aufbauende Fortbildung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wiesloch statt.

Der Leiter des Wieslocher Polizeireviers, Uwe Schrötel, referierte vor zwei Wochen zunächst zur Polizeireform. Den zweiten Teil des Abends bildete die Notfallkonzeption des hiesigen psychiatrischen Krankenhauses.

Für die Arbeit in verschiedenen Teilen des DRK-Hilfeleistungssystems, in dem sich das DRK Wiesloch engagiert, ist es von immenser Bedeutung für die Einsatz- und Führungskräfte, über die jeweiligen Einsatzkonzepte der beteiligten Strukturen informiert zu sein. Nach der letztjährigen Großübung im PZN konnten so Abläufe etabliert oder optimiert werden.

Am vergangenen Donnerstag begrüßten nun Vertreter des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) die DRK-Einsatzkräfte auf ihrem Gelände. Nach einer Führung über das Gelände durch den Leiter des Patientenmanagements, Hans Banar, und den Leiter der Abteilung Bau und Technik, Waldemar Kurz, begrüßte der Kaufmännische Direktor Vincent Karfus die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des Roten Kreuzes. Besprochen wurde hier das gemeinsame Vorgehen bei Not- und Unglücksfällen und hier insbesondere mögliche Flucht- und Evakuierungswege, um die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern des PZN und des DRK zu gewährleisten. Besondere Bedeutung kam der Frage zu, wie die notwendigen Informationen (z.B. Gebäudepläne und Evakurierungspunkte) immer aktuell an das DRK weitergegeben werden können. Anschließend konnten viele Themen im gegenseitigen Austausch rege diskutiert werden.

Herzlichen Dank allen Beteiligten!